Montag, 28. Mai 2012

Geschenke

Auch wenn man meinen könnte, ab einem gewissen Alter spielt das keine Rolle mehr: Ich freue mich, wenn ich Geburtstag habe, und bin auch auf Geschenke gespannt. Na klar, es hat nicht mehr so die Bedeutung wie bei einem Kind, aber trotzdem. Was Freunde und Familie sich für mich ausgedacht haben, darauf bin ich immer wieder gespannt.

Freitag, 25. Mai 2012

Unerwünschtes Sex-Appeal

Ich scheine doch noch etwas Sex-Appeal zu haben... Heute jedenfalls ging eine Frau ziemlich auf Tuchfühlung zu mir. Etwa mein Alter, vielleicht einen Tick älter, aber gutaussehend, soweit ich das beurteilen konnte. Sie blieb mir eine ganze Zeit sehr nahe, rückte oft auch ganz dicht an mich heran, schien Kontakt zu suchen... Jedenfalls hielt sie konsequent sehr dicht an meinem Hinterteil auf, oder um das etwas profaner auszudrücken: Sie rückte mir ganz schön auf den Arsch...

Mittwoch, 23. Mai 2012

To boldly go...


Es gibt Ideen, die sind verrückt. Manche sind so verrückt, dass sie schon wieder gut sind. Andere wiederum so verrückt, dass man sie für völlig übergeschnappt halten könnte. Und bei der hier weiß ich nicht, in welche Kategorie ich sie einordnen soll...

Da gibt es einen Mann, der nennt sich selbst "BTE Dan" (was BTE heißt, sage ich noch). Und "BTE Dan" hat einen Plan: Ein Raumschiff zu bauen, um damit zum Mars - und möglicherweise noch weiter - zu fliegen. Schon 2032 könnte das passieren, folgt man seinem Plan. So weit, so gut. Das verrückte an der Idee: "BTE Dan" will nicht irgendein Raumschiff bauen. "BTE Dan" phantasiert von einem originalgetreuen Nachbau der "USS Enterprise" aus "Star Trek".

Sonntag, 20. Mai 2012

Blumenpracht im Garten

Wilde Stiefmütterchen (© Erik Nagel)

Perfektes Wetter am Wochenende, permanent Sonnenschein, warmes Wetter - so habe ich fast pausenlos im Garten gearbeitet. Spießiger Kleingärtner, aber egal. Ich habe Rasen gemäht, eine Hecke geschnitten, Unkraut gezupft, Beete umgegraben. Und dabei geschwitzt, im Dreck gesuhlt, Hände aufgerissen, eine Hose zerrissen. Herrliches Wochenende also.

Samstag, 19. Mai 2012

Nix mehr los mit mir

Ich habe die letzten paar Tage gemerkt, dass ich nicht mehr in Form bin. Nein, nicht in sportlicher Sicht (das war ich ja noch nie, grins). Ich bin ganz allgemein ziemlich kaputt.

Zuerst habe ich mich am Himmelfahrtstag am Abend mit Ole uns seinem Vater getroffen. Auf Tour wie so viele andere gehe ich an diesem Tag nicht. Das liegt unter anderem daran, dass ich in den vergangenen Jahren an Himmelfahrt immer arbeiten musste. Von daher kenne ich nicht mal jemanden, mit dem ich durch die Gegend ziehen könnte. Aber so am Abend auf ein Bier oder zwei, das mache ich gerne.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Ostrock auf dem Dancefloor - "Der blaue Planet" von Karat

Maximilian Lenz, der Welt eher als Westbam bekannt, ist ja ein recht umtriebiger DJ und Musikproduzent. Man kennt ihn als Vater der "Mayday", langjährigen "Loveparade"-Aktivisten (um es mal so auszudrücken) und sehr fleißigen Remixer und Club-DJ. Mit dieser Musik kann ich zwar eigentlich nicht viel anfangen. Ich gehe nicht in Clubs, und zum nebenbei Hören taugen diese Remixe für mich in der Regel nicht. Ausnahmen bestätigen aber die Regel.

Montag, 14. Mai 2012

Wieder einmal der Klassiker - "Hyperion"

Ich habe noch einige Bücher auf Halde zu liegen. Aber mir ist wieder einmal danach, den "Hyperion"-Cantos von Dan Simmons zu lesen. Es ist jetzt schon das vierte Mal, dass ich zu diesen Brocken greife. Vier Bücher in zwei Bänden, insgesamt fast 3000 Seiten - und nach wie vor für mich eine der besten Science-Fiction-Sagas, die ich jemals in die Hände bekam.

Wundervoll geschrieben, fantastische Figuren, ebenso fantastische, teils bizarre, dabei auf bestechende Weise logische Einfälle. Weltraumschlachten, Zeitreisen, "Quo Vadis, Homo Sapiens"... Philosophie, Liebesroman, Thriller - ich weiß nicht, wie ich es noch beschreiben könnte, außer vielleicht noch das: Bei allem kosmischen Verwicklungen ist der "Hyperion"-Cantos irgendwie auch ein zutiefst menschliches Werk geworden.

Ich glaube, ich beschreibe es jetzt gar nicht mehr. Ich lese es einfach mal wieder und lasse mich erneut fesseln.

Sonntag, 13. Mai 2012

Donald "Duck" Dunn ist gestorben

Donald "Duck" Dunn und Steve "The Colonel" Cropper

Ich bin ein Fan von Bassisten. Und ich mag die "Blues Brothers" Filme und die Musik aus ihnen. Insofern ist es eine doppelt traurige Nachricht, dass Donald "Duck" Dunn, der Bassist der Blues Brothers Band, heute Morgen im Alter von 70 Jahren verstorben ist. Er hatte allerdings einen schönen Tod als Musiker: Im Bett friedlich eingeschlafen nach einem offenbar erfolgreichen Konzert in Japan.

Dunn, wie so viele andere am Bass auch Autodidakt, spielte seit den 60er Jahren an dem Instrument. Er war auch in Bands aktiv, vor allem aber ein fähiger, talentierter und gern gebuchter Studiomusiker. Muddy Waters, Jerry Lee Lewis, Neil Young, Eric Clapton, Tom Petty, Wilson Picket, Bob Dylan, Creedance Clearwater Revival, Otis Redding... Die Liste lässt sich fortsetzen. Seit frühester Kindheit war er mit dem Gitarristen Steve "The Colonel" Cropper eng befreundet und spielte auch immer mit ihm zusammen: Als Studiomusiker, in der Band "Booker T. and the M.G.'s" und seit 1978 in der "Blues Brothers Bands". Hier blieb er mir neben seiner Musik - wie viele Bass-Musiker war auch Dunn in der Lage, seine Bassline stoisch-präzise abzuspielen und so der Band eine perfekte Basis für die Musik zu bieten, lieferte aber auch einige Kapriolen ab - vor allem wegen zwei Sachen in Erinnerung. Erstens wegen der Pfeife, die er fast immer beim Spielen im Mund hatte, und zweitens wegen eines fantastischen Oneliners, den er sagen durfte: "We had a band powerful enough to turn goat piss into gasoline."

Neben zahlreichen Preisen wurde Donald "Duck" Dunn 1998 eine besondere Ehre zuteil. Der Gitarrenhersteller Fender brachte in Zusammenarbeit mit ihm einen speziellen Bass auf den Markt, den Duck Dunn P-Bass, den Lakland ein paar Jahre später zur Basis einer eigenen Bass-Serie machte. Das muss man erst mal schaffen...

Ich glaube nicht an den Himmel - aber es ist ein schöner Gedanke, dass Donald "Duck" Dunn jetzt da oben sitzt und mit John Lee Hooker, James Brown, Alan Rubin, Cab Calloway und anderen jammt.

Samstag, 12. Mai 2012

Mist, wir müssen weiterleben

So, das war's ja dann wohl mit dem Weltuntergang 2012. Er findet nicht statt. Sagen die Mayas, was ich bemerkenswert finden. Immerhin waren's bis jetzt auch die Mayas, die den Weltuntergang vorhergesagt hatten. Jedenfalls endete ihr Kalender am 21. Dezember 2012, oder so wurde es zumindest behauptet. Und nun das: Da entdecken Forscher in einer guatemaltekischen Ausgrabungsstätte einen anderen Maya-Kalender, der nicht nur früher begann als die bisher bekannten, sondern vor allem später endet. Kann man zum Beispiel hier nachlesen.

Gut, dass dieser Fund erst jetzt gemacht wurde. So hatten die Weltuntergangspropheten ja noch genug Zeit, ihre Werke profitbringend unters Volk zu bringen. Blöd nur für die, die daran geglaubt haben. Vor kurzem las ich ein Graffiti, dass ungefähr so ging: "Wenn die Welt am 21. Dezember 2012 untergeht, brauche ich dann ab April keine Kondome mehr?" Wer das wirklich getan hat, könnte nun Probleme kriegen.

Freitag, 11. Mai 2012

Kundenfreundlich ist was anderes

Manchmal ist man als Teil der arbeitenden Bevölkerung echt angeschissen. Ich habe hier im Blog ja schon mal über die lustigen Verwicklungen geschrieben, die ich so mit Paketen habe. Vielleicht liest DHL ja auch diesen Blog; jedenfalls stand in dieser Woche nicht mehr "Heute nicht", sondern "morgen ab 11.00 Uhr" auf dem Zettel. Dieser Zettel informiert mich darüber, dass ich ein neues Päckchen in der Ausgabestelle abholen kann, weil ich nicht zu Hause, sondern arbeiten war, als der Fahrer es mir in die Hand drücken wollte. Über dieses "morgen ab 11.00 Uhr" schmunzele ich aber nicht mehr, sondern ärgere mich richtig. Denn diese Ausgabestelle hat Öffnungszeiten, die mit Kundenfreundlichkeit aber auch gar nichts zu tun haben.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Männlein oder Weiblein?

Ich hoffe, ich bringe jetzt weder die Feministinnen noch die Gläubigen gegen mich auf. Aber ich finde das Ding zu niedlich:

Gott muss ein Mann sein. Wäre er eine Frau, hätte er nach "Es werde Licht!" sofort gesagt: "Wie sieht es hier denn aus?"

Mittwoch, 9. Mai 2012

Laut fluchen

Das passt mal wieder... Neulich wollte ich was drucken. Ich musste feststellen, dass mein Drucker nicht funktionierte. Die Druckerpatronen waren leer. Also die Dateien per Mail verschickt, dort ausgedruckt und danach mir neue Patronen gekauft (mit Nachfüllen habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht).

Heute musste ich wieder drucken. Ich setze die neuen Patronen ein, will anfangen - und plötzlich fängt der Drucker an zu spinnen. Er erzählt mir immer wieder was von Papierstau. Dabei ist nicht mal Papier drin! Wundervoll! Jetzt reißt auch noch der Drucker die Hufe hoch. Und natürlich, nachdem ich neue Patronen gekauft habe. Da sich die Reparatur nicht lohnt, muss ich nun entweder einen neuen Drucker kaufen, in den die Patronen passen - oder ich habe das Geld dafür zum Fenster rausgeworfen.

Und zu allem Überfluss musste ich das, was ich ausdrucken wollte, mangels Zeit und anderer Gelegenheiten per Hand abschreiben, weil ich es heute eben dringend gebraucht habe. Toll... Mein Fluchen hat man sicherlich auch auf der Straße gehört.

Montag, 7. Mai 2012

Bin ich zu alt für diesen Schei..?

Ich weiß nicht, wieso ich ausgerechnet heute darauf komme. Aber aus irgendeinem Grund habe ich so etwa 15 bis 20 Jahre zurück gedacht. Damals habe ich mehr oder weniger regelmäßig MTV im Fernsehen gesehen. Natürlich in erster Linie die Musikvideos. Gute Musik mit gut gemachten Musikvideos (okay, manchmal nicht so gut...) war ein prima Zeitvertreib und machte Spaß. ZZ Top, Queen, Dire Straits, Michael Jackson, a-ha, Eurythmics, Frankie goes to Hollywood, Genesis... Die Liste lässt sich fortsetzen.

Ja, ich weiß, Mainstream. Trotzdem, ich hab MTV gemocht. Das hat nicht zuletzt auch an den VJ's, also den Moderatoren gelegen. Steve Blame, Kristiane Backer, Paul King, Ray Cokes und andere - diese recht komische Mischung aus Musikliebe, Dilettantismus, fehlenden Moderationsfähigkeiten, eine gehörige Portion Selbstironie und ein gutes Maß an Improvisationstalent faszinierte mich und sorgt manchmal - so auch heute - für Erinnerungen an die Jugendzeit, was man damals gut fand, wofür man schwärmte, was einen irgendwie auch prägte.

Sonntag, 6. Mai 2012

Unter den Wolken


Ich fotografiere gerne Wolken. Vor allem in der Dämmerung. Wenn das Licht der unter- oder aufgehenden Sonne seitlich auf diese weißen flauschigen Gebilde trifft, ergeben sich schöne Farb- und Helligkeitseffekte. Wenn man die dann bei der Nachbearbeitung noch ein wenig verstärken und verbessern kann, entstehen meiner Meinung nach wunderschöne Bilder mit einem manchmal schon surrealistischen Touch.

Neulich Abend gelangen mir diese Bilder. Ich habe auch sie natürlich noch verfeinert und ein bisschen verfremdet, aber ich denke, sie gefallen euch auch. Profis würden sicherlich noch viel mehr aus diesen Fotos heraus holen können. Aber ich übe auch noch. Irgendwann möchte ich mal mit Schwarz-Weiß-Bildern experimentieren. Aber dafür brauche ich sicherlich jemanden, der mir dann ein paar Kniffe und Effekte zeigt. Bis dahin versuche ich es immer wieder mal so.


Samstag, 5. Mai 2012

Ein Geheimtipp unter den Volksfesten

"Die prachtvollsten Blumen blühen oft im verborgenen", sagt ein japanisches Sprichwort. Daran muss ich oft denken, wenn ich die Feste erlebe, die in hier bei uns in Milow stattfinden. Milow ist ja nun ein kleines Örtchen, so viele Einwohner sind es nicht, und leider werden es auch immer weniger. Aber die Volksfeste hier, die haben es in sich. Es ist nur sehr schade, dass sich die Klasse und der Spaß, den es dabei gibt, noch nicht so sehr herumgesprochen haben, wie es diese Feste - und vor allem die Veranstalter - verdient haben.

Das habe ich heute beim "Bolle-Fest" in Milow wieder erlebt. Und das Schicksal hat die Organisatoren sogar noch viel schlimmer gestraft. Noch vor einer Woche schwitzten wir bei mehr als 30 Grad Celsius - und heute regnete es fast in einer Tour bei Temperaturen, die mich nach vier Stunden zwangen, nach Hause zu gehen und meine Windjacke gegen einen Wintermantel zu tauschen. Dass es bei diesen Witterungsbedingungen nicht gerade viele Zuschauer auf den Festplatz trieb, kann man sogar verstehen. Verdient haben es die Veranstalter nicht (und das sage ich nicht nur, weil ich sie kenne und ihnen alles nur Gute wünsche).

Freitag, 4. Mai 2012

Fantastischer Vergleich

Als ich eben beim Zahnarzt im Wartezimmer saß und zitterte, griff ich zur Beruhigung zu einer alten Illustrierten. Von allen ausgelegten Zeitungen hatte es mir im Prinzip nur der "Stern" angetan. Alle anderen interessierten mich ehrlich gesagt gar nicht. Der "Stern" selber ist auch nicht gerade meine Lieblingslektüre, aber wie heißt es so schön? In der Not frisst der Teufel Fliegen.

Dann allerdings musst ich herzlich grinsen. In einer an sich nichtssagenden Kolumne fand ich einen köstlichen Vergleich. Es ging um Bärte und dass sie wieder im Kommen sind. Am Anfang wurden dabei die Leiden des Mannes beim Rasieren geschildert. Und dabei zog der Autor einen Vergleich mit Frauen und dass die sich beim Rasieren ihrer Beine nicht so anstellen wie Männer bei ihrer Gesichtsbehaarung. Den Unterschied erklärte er folgendermaßen (ich krieg's nicht mehr wortwörtlich hin, aber es reicht):

"Das Beinhaar der Frauen gleicht einer Elfe. Es fällt beinahe schon von selber ab, wenn die Klinge naht. Der Bart ist ein Ork."

Herrlich...

Mittwoch, 2. Mai 2012

Noch ein kluger Satz

Dass man aus Superhelden-Filmen etwas lernen kann, kommt auf den ersten Blick komisch vor. Nun rede ich aber nicht von so dämliche Sätzen wie "Aus großer Kraft erwächst große Verantwortung" oder so. Nein, ich meine echte Weisheit. Die ist wirklich in solchen Filmen manchmal zu finden. Gestern Abend habe ich wieder eine solche Weisheit gefunden, und zwar in "Hellboy II - The Golden Army".

In diesem Film sagt Hellboy - zugegebenermaßen im Suff, aber trotzdem - über seine im wahrsten Sinne des Wortes Flamme Liz folgenden bemerkenswerten Satz: "Ich würde für sie sterben, aber sie will, dass ich auch abwasche."

Ich finde, schöner und treffender wurde das Verhältnis Männer zu Frauen in einem Satz noch nie auf den Punkt gebracht.

Sonntag, 29. April 2012

Wetterkapriolen

Vor zwei Tagen noch war es ... nun ja, nicht direkt kühl, aber ein wenig musste man doch schon auf die Temperatur aufpassen. Und nun: Gestern über 30 Grad, heute knapp 30 Grad. Es rächt sich jetzt, dass ich den Garten zuletzt ein wenig hab schleifen lassen. Ich kriege das zwar alles in den Griff, aber heute habe ich gewaltig geschwitzt, während ich auf Knien durch die Beete rutschte und Unkraut zupfte.

Und nun, es ist mittlerweile halb neun Uhr abends, sitze ich auf der Terrasse und schreibe in meinen Blog. Nachbarn grillen, der Duft von verbranntem Fleisch zieht in meine Nase. Mein Neid auf die kulinarischen Köstlichkeiten hält sich aber in Grenzen. Gestern Abend habe ich mir bei meinen Eltern den Wanst voll geschlagen, und vorhin habe ich mir ein Stück vom Backenzahn abgebrochen. Ich bin mir noch nicht sicher, wie sich die Sache entwickeln wird. Es tut nicht weh, aber um einen Besuch beim Zahnarzt werde ich wohl nicht herum kommen. Toll, wo ich das so liebe... So lutsche ich lieber einige Tomaten. Ist frisch und gesund, schmeckt gut, tut mir nach der Völlerei von gestern auch ganz gut und belastet die "Zahnruine" nicht.

Und kaum sind die Temperaturen ansatzweise sommerlich, kommen die Mücken aus ihren Löchern geflogen. Der Kampf gegen die Blutsauger beginnt wieder...

Samstag, 28. April 2012

Arbeit im Garten

Apfelbaum (© Erik Nagel)

Endlich wird das Wetter schön, und ich kann draußen richtig angreifen. Gestern habe ich zum ersten Mal in diesem Jahr den Rasen gemäht. Zunächst hatte ich gedacht, muss ja vielleicht nicht sein. Aber dann stellte ich fest, dass es doch schon bitter nötig war. Letztlich hat es drei Stunden gedauert, und ich war richtig schön abgekämpft. Immerhin ist der Rasenmäher beim ersten Mal sofort angesprungen, was mich erstaunt hat.

Daneben habe ich auch wieder einmal ein paar Fotos machen können. Ist ein leichter Eindruck, wie es derzeit bei mir zu Hause aussieht. Ich finde es schön...

So und nun muss es an den Gemüsegarten gehen. Kartoffeln, Möhren, Kohlrabi, Erbsen... So ein bisschen was zum Verputzen. Schmeckt lecker, spart Geld, und ist eine sinnvolle Arbeit auf dem Grundstück. Aber erst mal muss man anfangen, und so ein bisschen fehlt mir noch der Antrieb. Aber das Rasenmähen gestern war ein guter Einstieg. Heute stehen zwar noch zwei Feiern an (zwei! ich muss auch immer übertreiben), aber morgen greife ich dann zum Spaten.

Tulpe (© Erik Nagel)

Freitag, 27. April 2012

Träume sind komische Schäume

Normalerweise erinnert man sich an Träume ja nur vage. Manchmal bleiben einem aber auch mehr Details im Gedächtnis hängen. So einen Traum hatte ich heute Nacht. Der war recht intensiv und in einer Hinsicht äußerst seltsam. Freud hätte vermutlich seine helle Freude daran gehabt. Mich selbst lässt er aber ziemlich ratlos zurück.

Einzelheiten erspare ich mir mal, die sind auch nicht so wichtig. Grundsätzlich bezog er sich auf Ereignisse - komisch, dass ich jetzt davon träume - die mehr als zwei Jahre zurück liegen. Ich habe auch nicht direkt von diesen Ereignissen geträumt, sondern bildlich. Soll heißen, was ich geträumt habe, habe ich so nicht erlebt. Aber wie der Traum verlaufen ist, das geschah unter anderen Umständen wirklich. Und wie ich mich dabei gefühlt habe, das habe ich damals auch empfunden.

Dienstag, 24. April 2012

Noch mal geniale Fotos - "Coachelletta"

Ich habe vor einigen Monaten an dieser Stelle mal von einer fantastischen Fotoarbeit berichtet und darauf gelinkt: "The Sandpit", ein wirklich faszinierender Kurzfilm, der ausschließlich aus so genannten "Tilt-Shift"-Fotos besteht. Das ist jene Fototechnik, bei der Aufnahmen ganz normaler Szenen aussehen wie aus einer Modelleisenbahn. Zehntausende Bilder hatte Sam O'Hare für "The Sandpit" zusammen gesetzt. Und erst jetzt habe ich erfahren, dass der Mann die Bilder nicht mit den speziellen "Tilt-Shift"-Objektiven vor der Kamera, sondern mit ganz normalen handelsüblichen Objektiven geschossen hat. Den beeindruckenden Effekt hat er erst anschließend in der Nachbearbeitung erzeugt.

35.000 Bilder praktisch in Handarbeit nachbearbeitet... und dann diesen Film gemacht... ich bin noch mehr beeindruckt als ich es ohnehin schon war...

Sam O'Hare hat mit dieser Technik übrigens noch einen Kurzfilm gemacht, den ich ebenso gut und gelungen finde. Den Film namens "Coachelletta", aufgenommen beim "Coachella Valley Music and Arts Festival", möchte ich hier auch mal gerne zeigen und wünsche noch einmal viel Spaß mit diesem tollen Effekt. Übrigens: Schaut euch unbedingt den Abspann an. Der ist genial gemacht...


Übrigens: "Coachella" ist ein Musikfestival, das seit 1999 in Indio, Kalifornien, USA veranstaltet wird. Dort traten immerhin schon Pearl Jam, Björk, Beck, Morrissey, Rage Against The Machine, Paul McCartney, Billy Talent, The Cure, Kraftwerk, Red Hot Chili Peppers... auf. Scheint also eine tolle Sache zu sein. Und sieht ja auch wirklich toll aus, auch ohne "Tilt Shift".

Montag, 23. April 2012

Wenn der Anonyme einmal klingelt

Wir leben in einer gut vernetzten Informationsgesellschaft. Telefon, Handy, E-Mail, Skype... Es gibt zahllose Möglichkeiten, Nachrichten auszutauschen oder in Kontakt zu treten. Und ob ich nun eine kurze Nachricht in die Computer-Tastatur hämmere oder einen Anruf tätige, es fällt in der Regel leicht, mit einem Gesprächspartner in Kontakt zu treten.

Problematisch wird es für mich dann, wenn ich keine Möglichkeit habe, zu antworten. Bei einer Mail ist das ja einfach. Man hat eine Adresse, an die man einfach zurück schreibt. Aber bei Anrufen? Nicht immer hat man sein Handy sofort bei der Hand, und das Festnetz-Telefon kann man auch nicht immer sofort abnehmen. Nun bin ich jemand, der dann in der Regel zurück ruft. Aber wie kann ich das, wenn ich nicht weiß, wer mich anruft?

Sonntag, 22. April 2012

"Hancock" wird immer besser

Heute Abend stand im Fernsehprogramm "Hancock" mit will Smith an. Ich weiß nicht mehr, wann und wo ich den Film das erste Mal gesehen habe, aber ich stelle fest, dass er zu einer seltenen Gattung gehört. Je öfter ich ihn sehe, um so besser gefällt er mir. Beim ersten Mal, das weiß ich noch, war ich enttäuscht, aber inzwischen finde ich ihn richtig Klasse.

Woran liegt das? Ich denke, weil "Hancock" auf eine interessante Weise mit den Genres spielt. Als ich damals nach den Trailern gegangen bin, hatte ich einen Superhelden-Film erwartet, der dazu noch den typischen Will-Smith-Humor hatte. Smith finde ich als Schauspieler nicht unbedingt überragend, aber wenn er wie in "MiB" daher kommt, dann weiß ich, was mich erwartet, und kann damit umgehen. "Hancock" tut das nur selten, was mich zunächst wie gesagt enttäuschte. Und so hatte ich mir eigentlich gesagt, dass ich den nicht noch einmal sehen würde.

Das hat mich umgehauen

Was für eine Wochenende. Ich bin immer noch platt wegen einem Ereignis vom Freitag Abend. Eine schönes, aber trotzdem: Was da passiert ist, habe ich immer noch nicht ganz verarbeitet. Und zwar geschah es bei der Mitgliederversammlung unseres Karnevalsvereins, bei dem auch der Vorstand neu gewählt wurde. Und dabei wurde ich zum neuen Präsidenten des Clubs gewählt.

Ich habe mich mit dem Gedanken schon etwas längere Zeit getragen, aber kurz vor der Versammlung stand mein Entschluss erst richtig fest. Im Vorstand war ich bereits, aber nun kündigte ich an, auch für mehr Aufgaben oder Verantwortung zur Verfügung zu stehen. Mit anderen Worten: Ich habe mich bereit erklärt, nötigenfalls als Präsident zu fungieren.

Donnerstag, 19. April 2012

Schmarotzer on Tour

Vor ein paar Jahren, bei einem Umzug, da trennten wir uns auch von einigen alten Möbeln und solchen Sachen. Sie waren benutzt und gebraucht, sodass sie sicherlich niemand mehr gekauft hätte, aber andererseits auch nicht so verkommen, dass man sie wegwerfen musste. Also beschlossen wir, die Teile zu verschenken.

Wir haben in den Hausfluren in der Nachbarschaft Zettel ausgehängt. Wir haben Zettel mit unserer Telefonnummer an der Pinnwand im Supermarkt angepappt. Wir haben sogar eine Kleinanzeige in der Zeitung aufgegeben. Immer haben wir nur von kostenlos oder verschenken gesprochen. Die Reaktion war Null. Es wollte niemand zwar alte, aber noch gebrauchsfähige Möbel geschenkt bekommen. Also blieb uns nichts anderes übrig, als einen Termin mit der Sperrmüllabfuhr zu vereinbaren.